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Blog über Narzissmus in Beziehungen und Gesellschaft

Der empathielose Narzisst

Empathie zwischen den Menschen

Was ist Empathie?

Immer wieder wird gesagt, dass ein Narzisst keine Empathie besitzt. Der empathielose Narzisst ist nicht in der Lage, mit seinen Mitmenschen mit zu fühlen und das zu empfinden, was sie empfinden. Denn Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle, Empfindungen, Gedanken, ja den ganzen Zustand anderer zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Man spricht auch von den vier Säulen der Empathie.

Die vier Säulen der Empathie

Neurowissenschaftlich spricht man ebenfalls von vier Ebenen des Empathiesystems. Diese vier Ebenen sind:

+Perspektivenverschränkung, die Fähigkeit die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven oder Wahrnehmungspositionen zu sehen

+Betroffenheit

+Mitgefühl

+Identifikation

Empathie

Zu wenig Hirn?

Im Zusammenhang mit Narzissten und Psychopathen spricht man von kalter oder kognitiver Empathie. Der empathielose Narzisst ist ein kalter Empath. Er zeigt keine Betroffenheit und kein Mitgefühl, beherrscht aber die Kunst der Perspektivenverschränkung und der Identifikation. Diese Fähigkeiten, die Welt aus den Augen des anderen zu sehen, machen ihn gefährlich. Dadurch erzeugt er Empathie bei seinen Opfern.   Kalte Empathen verstehen gedanklich was in ihrem Gegenüber vor sich geht, können aber nicht mitfühlen. So sind sie dann in der Lage, skrupellos zu handeln und ihre Opfer psychisch und physisch zu quälen und auszubeuten.

 Es gibt körperliche Grundlagen für Empathielosigkeit. Narzissten haben einfach zu wenig Hirn. Da fehlt was von der grauen Masse. Eine Studie der Charite beweist, dass die Großhirnrinde von Narzissten in genau der Region, die für Verarbeitung und Erzeugung von Mitgefühl zuständig ist, dünner ist als bei normalen Menschen. Die graue Substanz ist bei Narzissten und  bei Psychopathen einfach vermindert.

Numbing

Ein weiterer Grund für die Empathielosigkeit von Narzissten ist das emotionale Erstarrungssyndrom, die emotionale Taubheit, auch Numbing genannt. Dieses entsteht häufig infolge einer posttraumatischen Belastungsstörung. Und da viele Narzissten ihre Verhaltensweisen aufgrund von schweren Traumatisierungen in der Kindheit entwickelt haben, fehlt ihnen auch die Empathie. Durch die erlittenen Traumata sind sie emotional erstarrt. Das zu wissen nutzt ihren Opfern leider nichts. Als Partner eines Narzissten oder Psychopathen habenSie aber recht wenig davon, wenn Sie wissen, warum er so ist, wie er ist. Das schützt Sie nicht vor Misshandlung, Abwertung und Manipulation.

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systemischer Coach und psychologische Beraterin

Heilpraktiker für Psychotherapie

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